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11. August 2020

Pioneers Club

Zwei Pioneers entwickeln Chatbot für Bethel

Ein Gastbeitrag von Anke Lorge, Marketing Managerin bei comspace

Durch Corona entstand eine nie dagewesene Situation die uns alle vor neue Herausforderungen gestellt hat und wir in vielen Bereichen neue Wege gehen mussten. Bei comspace haben wir bspw. erfolgreich unseren ersten Chatbot erstellt. In enger Zusammenarbeit mit unserem Partner Mercury.ai, ebenfalls Mitglied des Pioneers Club, haben wir für das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) “Cora” aus der Taufe gehoben, die Besuchern der EvKB-Webseite Fragen rund um das Coronavirus beantwortet.

“Was sind typische Corona-Symptome?”, “Kann ich meine Verwandten im Krankenhaus besuchen?”, “Hat die Cafeteria geöffnet?” oder “Wo kann ich mich testen lassen?” zählen zu den Fragen, die dem Krankenhaus seit Ausbruch der Pandemie von verunsicherten Usern immer wieder gestellt werden.

Von der Idee zum fertigen Chatbot

Unser Vorschlag die Flut von Anfragen durch eine digitale Assistentin beantworten zu lassen, wurde vom Evangelischen Klinikum dankbar aufgenommen, da die personellen Ressourcen zur Beantwortung begrenzt waren und andere Aufgaben erledigt werden mussten.

Mit einem schlagkräftigen Team aus EvKB Mitarbeitern, Mercury.ai- und unseren eigenen Kollegen haben wir Chatbot “Cora” innerhalb weniger Tage ins Leben gerufen. Gut, eine Wochenend-Schicht war dabei, aber wir konnten es auch kaum erwarten, bei der Bekämpfung des Virus wenigstens ein bisschen Unterstützung zu leisten.

Das Dialogverhalten wurde auf der Conversational AI Platform Mercury.ai erstellt. Ein Web-Interface zur Eingabe der Fragen wurde an das Corporate Design des EvKB angepasst und auf deren Webseite implementiert. Trainiert haben wir “Cora” zunächst mit den Fragen und Antworten, die uns das EvKB zur Verfügung gestellt hat und die in der Anfangsphase der Pandemie eine Vielzahl von Besuchern am Herzen lagen. Seitdem lernt der Chatbot täglich dazu. Zum Beispiel bei neuen Gegebenheiten wie nach dem Lockdown in Gütersloh oder ganz aktuell während und nach der Reisezeit. Mittlerweile kann “Cora” schon über 700 Fragen beantworten und hat mit über 13.000 Besuchern gechattet. Und sie lernt weiter, da es nach wie vor wichtig ist zu erfahren, auf welche Fragen “Cora” keine Antwort kennt. Denn das sind die Informationen, die die Patientinnen und Patienten interessieren.

Die Lernfähigkeit von Cora ist eine besondere Stärke dieser Software, betont Stefan von Mercury.ai: “Alle Chatbots, die auf unserer Cloud-Plattform entstehen, basieren auf Machine Learning und können sich über eine aktive Lernfunktion in kürzester Zeit viel neues Wissen aneignen. So werden die Bots jedes Mal, wenn eine Anfrage gar nicht oder falsch verstanden wird, ein Stückchen schlauer.”

Ein Chatbot – viele Vorteile 

Für solche und eine Vielzahl anderer Situationen sind selbstlernende Chatbot bestens geeignet: sie sind von Beginn an leistungsfähig und mit zunehmender Nutzung steigt der “IQ” des Bots automatisch an. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Ein Chatbot ist schnell einsatzbereit und 24 Stunden am Tag verfügbar.

  2. Bots eignen sich hervorragend zur Beantwortung wiederkehrender Anfragen und lösen nach und nach auch komplexere Aufgaben.

  3. Chatbots mit aktiven Lernfunktionen wie die von Mercury.ai verbessern das Verständnis durch die Interaktion mit den Nutzern kontinuierlich.

  4. Digitale Assitenten entlasten die personellen, zeitlichen und letztendlich auch finanziellen Ressourcen eines Unternehmens und nehmen den Druck von Mitarbeitern, die sich anspruchsvolleren Aufgaben zuwenden können.

Und das alles “Made in Bielefeld”. Wer Lust hat, mehr darüber zu erfahren oder schon ein Szenario vor Augen hat, spricht uns oder Mercury gerne an.
Digital oder im Pioneers Club.