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Aktuelle Informationen in Bezug auf COVID-19

von Kevin Pamann, Projektmanager bei Open Innovation City Bielefeld

LinkedIn ist aktuell eine der spannendsten Plattformen für Marketeers, Arbeitnehmer, Unternehmer oder Recruiter. Dementsprechend interessant finde ich es seit längerer Zeit, möglichst viel über die Logik der Plattform herauszufinden. Bisher haben sich dabei für mich 35 Learnings herauskristallisiert, die ich in diesem Blogartikel zusammengefasst habe.

Danke an Dr. Natalia Wiechowski, Celine Flores, Ilkay Özkisaoglu, Christian Byza oder Gary Vaynerchuck, die mit ihren hervorragenden Inhalten indirekt zu dieser Liste beigetragen haben. Ich hoffe, auch ihr könnt den folgenden Zeilen etwas für euch entnehmen. Enjoy.

Learnings für Privatpersonen

(1) Wusstet ihr, dass ihr die URL eures Profils ändern könnt? Mit etwas Fantasie nutzt ihr sie so, dass die URL auf eure Personal Brand einzahlt: PodcastPatrick, SEOSebastian oder FranziLovesFinances dürfte potenziellen Profilbesuchern mehr imponieren als die ID, aus der eure Profile standardmäßig bestehen.

(2) Ihr solltet euer Profil wie eine Story denken, nicht wie einen trockenen Lebenslauf. Header, Zusammenfassung, URL, Arbeitsnachweise. All das sollte eure Geschichte bzw. eure Positionierung stärken.

(3) Ihr wisst sicher, dass man im Profil Fähigkeiten hinterlegen kann. Sorgt einerseits dafür, dass die Top3-Skills auf eure beruflichen Ziele einzahlen und probiert zudem, möglichst viele Bestätigungen für eure Fähigkeiten einzuholen. Das gibt euch Kredibilität und auch der Algorithmus mag die Funktion, sodass ihr in der Suche oder beim “Cross Selling” (ähnliche User) bevorzugt werdet.

(4) Apropos: Auf eurer persönlichen Seite werden Besucher:innen standardmäßig ähnliche Profile empfohlen. Das ist wie Cross Selling für die Produkte der Konkurrenz. Ich würde empfehlen, dies zu deaktivieren.

(5) Ihr wollt sichtbarer werden? Abonniert Themen, die zu eurer Personenmarke passen: Gruppen, Hashtags, Influencer, Unternehmensaccounts. Indem ihr hier aktiv seid und regelmäßig auf inhaltlich tiefgründiger Ebene diskutiert, könnt ihr eure persönliche Reichweite schnell erhöhen.

(6) Wusstet ihr, dass man im Chat Abwesenheitsnotizen einpflegen kann? “Ich bereite mich auf die OMR2021 vor und freue mich, euch am Datum XY dort zu treffen” kann auch schon im Voraus auf eine Veranstaltung zu mehr Gesprächen/Leads führen.

(7) Nutzt Profile-Badges (z.B. “Follow me on LinkedIn” Grafiken) für eure persönlichen Websites oder eure Email-Signaturen, um Kontakte aus der täglichen Arbeit direkt zu LinkedIn Followern zu konvertieren. Damit meine ich nicht nur den Standardverweis auf eure Unternehmensseite, sondern vor allem auf eure privaten Profile.

(8) Im LinkedIn Chat schlägt die KI euch potenzielle Antworten auf die letzte Nachricht des Chatpartners vor. Mini-Hack: Wenn ihr noch per Sie mit einem Kontakt seid, klickt ihr im Chat auf “Danke (NAME)”, schiebt den Fauxpaus auf den Chatbot und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird euch nun das Du angeboten.

(9) Jeder von uns kennt es: Man wird von Personen hinzugefügt, die man nicht kennt. Aber wie damit umgehen? Meine Empfehlung: 1. Anfragen auf jeden Fall beantworten. Offene Anfragen, die man vor sich her schiebt, scheinen der Sichtbarkeit eurer Profile zu schaden. 2. Nehmt Personen an, zu denen ihr entweder regionalen oder inhaltlichen Bezug habt. Beides Fehlanzeige? Dann besser ablehnen.

Learnings für Unternehmen

(10) Ihr findet es sicher auch doof, dass man als Unternehmen nicht unter jeden Beitrag kommentieren kann. Mit einem kleinen Hack ist das aber möglich:
1. Ihr braucht die ID eurer Unternehmensseite. Die findet ihr auf eurem Profil. Sieht ungefähr so aus https://www.linkedin.com/company/3059xxxx/.
2. Die ID speichert ihr zwischen.
3. Jetzt braucht ihr die URL des Beitrags, unter dem ihr gerne kommentieren wollt. Zum Ausprobieren könnt ihr auch einfach diese hier nehmen: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6733052800328077313.
4. Im Browser fügt ihr die URL des Beitrags ein, wo ihr interagieren wollt. Hinter der URL fügt ihr /?actorCompanyId=3059xxxx mit eurer ID ein.
Tada, schon könnt ihr überall kommentieren, wo ihr möchtet.

(11) Über eure Unternehmensseite könnt ihr jeden Monat 100 Kontakte einladen, eurer Page zu folgen. Wird eine Einladung akzeptiert, bedeutet das +1 für euer Gutschriften-Konto. Dieses Wachstumspotenzial solltet ihr jeden Monat ausnutzen.

(12) Ihr könnt eure Unternehmensseiten in mindestens 45 Sprachen anlegen. Eine englische Beschreibung ist neben der Heimatsprache empfehlenswert, aber gerade für internationale und/oder exportierende Gewerbe empfehlen sich auch die vielen weiteren Sprachen.

(13) LinkedIn macht durch die hohen organischen Reichweiten auch quantitativ Spaß. Diese Reichweiten-Arbitrage solltet ihr nutzen, solange der Algorithmus es noch ermöglicht. Aber messt euren Erfolg dennoch nicht nur auf Basis quantitativer KPIs, denn ihr erreicht hier die am teuersten einzukaufende Werbeklientel. Keine Plattform hat eine so hohe Dichte an Entscheidern, Geschäftsführern, Millionären.

(14) Während sich manche Unternehmen auf Instagram schwer tun, sales-lastigen Content zu kommunizieren und sich hier eher im Upper-Funnel auf das Thema Branding konzentrieren, ist das LinkedIn Publikum da toleranter. Auf einer Business-Plattform darf man sich über etwas Vertrieb nun auch nicht wundern.

(15) Egal ob Messe, Produktvorstellung oder interne Weiterbildung: Als Unternehmen solltet ihr die Möglichkeit nutzen, ein LinkedIn Event für eure Anlässe anzulegen. Das eignet sich u.a. zur Erhöhung der Veranstaltungsreichweite (Einladungsfeature nutzen!) und durch die prominente Verlinkung der Tickets könnt ihr die User im Schnelldurchgang durch den (Sales-) Funnel schieben.

(16) Unternehmen können Unterseiten zur eigenen Seite (“Fokusseiten”) einrichten. Hat man z.B. als Tech-Company mehrere Produkte, empfiehlt es sich, hier das Feature der Fokusseiten zu nutzen. Auch für eine multi-brand strategy kann dies sinnvoll sein.

(17) Als Seitenbetrieber kennt ihr LinkedIn Analytics sicherlich. Die Analyse Funktion ist so simpel wie nützlich. Hier könnt ihr zum einen die Performance eures Contents analysieren. Neben den typischen KPIs wie Reichweite oder Engagement Rate zählen die Lesedauer der Posts und das Klicken auf “Mehr anzeigen” zu den wichtigsten unsichtbaren Faktoren, die LinkedIn misst.

(18) Unter Analyse – Follower seht ihr unter anderem, wer eure Seite zuletzt abonniert hat. Eure Sales Kolleg:innen werden diese Insights lieben. Außerdem gibt es hier “Unternehmen, die Sie im Blick behalten sollte”, wo LinkedIn einem das Benchmarking mit ähnlichen Seiten leicht macht. Hier werden eure KPIs wie Engagement Rate, Anzahl der Beiträge oder Follower mit verwandten Pages verglichen. Das legt mal den Finger in die Wunde oder empfiehlt den Blick zum Content des “Nachbarn”.

(19) Unternehmen können auf ihrer Seite Gruppen empfehlen. Beispiel: OMR könnte die existierende Gruppe “Digital Marketing Heads by OMR” prominent featuren, eine Hochschule ihre jeweiligen Alumni Gruppen und so weiter. Community Building leicht gemacht.

(20) Werbung ist qua TKP relevant teurer als ihr es von Facebook oder Instagram kennt. Aber die Kontakte sind qualifizierter und kaufkräftiger. Die Ads sind derzeit in Deutschland noch nicht stark verbreitet, als Werbetreibender sollte man diese Arbitrage nutzen. Inmails, das sind Nachrichten in Postfächer von Personen, mit denen ihr nicht verbunden seid, halte ich für die Leadgenerierung für besonders attraktiv.

Learnings für euren Content

(21) Eine mächtige Waffe für Unternehmen ist das sogenannte Employee Advocacy Marketing (nein, ich habe mir den Term nicht ausgedacht). Dabei geht es schlichtweg darum, Mitarbeiter:innen zu Testimonials zu machen, indem sie über das eigene Unternehmen schreiben. Laut einer Studie von Social Media Today führen diese Inhalte durch die erhöhte Glaubwürdigkeit und den persönlichen Bezug zu einer vielfach erhöhten Interaktionsrate gegenüber Unternehmensinhalten. Und vor allem ist es so deutlich einfacher möglicher, B2B Leads zu generieren, da auf diesem Wege oft Konversationen kommt. Ermutigt also eure Mitarbeitenden, aktiver auf LinkedIn zu posten.

(22) LinkedIn ist das Gegenteil von Instagram. Erfolgreiche Posts auf Instagram sind oft oberflächlich, hübsch, ästhetisch anspruchsvoll. Wenn Instagram ein Raum wäre, wäre es die Bar oder der Club. Bei LinkedIn seid ihr im Büro. Hier stehen die User auf Tiefgründigkeit, Erlerntes, Karrieretipps.

(23) Genau wie die anderen Plattformen mag auch LinkedIn keine Beiträge mit Links zu anderen Websites. Als Retailer schickt man seine Kunden ja auch nicht unbedingt ins nächste Geschäft. Noch schlimmer sind für LinkedIn URLs zu wenig frequentierten Websites oder Verweise auf Artikel, die veraltet sind.

(24) Wenn ihr als Unternehmen einen Post verfasst habt, gibt es die Möglichkeit, eure Mitarbeiter:innen über den Beitrag zu informieren. Stellt sicher, dass diese mit euren Posts interagieren. Auf dem Marketing Solutions Blog von LinkedIn gibt es einige Analysen, die zeigen, dass die Interaktion der eigenen Mitarbeitenden einen riesigen Unterschied bei der Ausspielung eurer Inhalte machen kann.

(25) Erfolgreiche Posts basieren zumeist auf viel diskutierten Content Pieces. Ergo: Inkludiert Fragen in eure Beiträge, stellt Thesen auf oder schubst direkt den ersten Dominostein an, indem ihr andere Personen markiert und nach ihrer Meinung fragt. Der Term “call to action” hängt Marketeers zwar oft zum Hals raus, wirksam bleibt es trotzdem.

(26) Für E-Commercer vielleicht keine Überraschung, aber die Engagement Kings scheinen Slideshows/Carousels zu sein. Anders als bei z.B. Instagram werden aber nicht aus mehreren Fotos automatisch Slideshows, sondern ihr müsst hierfür Powerpoint Folien oder PDFs hochladen. Auch Umfragen laufen oft überdurchschnittlich gut.

(27) Blogs scheinen im Verhältnis Aufwand/Ertrag nicht gut zu performen. In den Kommentaren halte ich euch bzgl. der Performance dieses Blogbeitrags auf dem Laufenden.

(28) Mit Hashtags kommt ihr in den Feed von Personen, mit denen ihr nicht vernetzt seid. Empfehlenswert sind drei bis fünf Hashtags pro Beitrag, die nicht zu allgemein sind. Beispiel: #affiliatemarketing > #marketing. Je konkreter das Thema desto valider das Interesse daran.

(29) Wenig überraschend: Posts mit Fotos performen relevant besser als ohne. Bei der Bildauswahl gilt ebenso wie in anderen Socials, dass Beiträge mit Menschen bessere Resultate erzielen.

(30) Ich habe oft beobachtet, dass Unternehmensinhalte sich wie PR-Texte lesen. Aber LinkedIn ist eine soziale Plattform und somit auf Interaktion ausgelegt, während PR oft so geschrieben ist, dass keine Frage mehr offen bleibt. Statt “wir eröffnen den nächsten Standort in XY und YZ sind die Gründe dafür” darf es hier also ruhig auch “Wir eröffnen unseren 100. Standort. Was denkt ihr, wo wird es sein?” heißen.

(31) Schmiedet Engagement-Allianzen mit anderen Accounts. Im privaten Umfeld, aber vor allem als Seitenbetreiber mit Kunden, Partnern und Stakeholdern jeder Art. Das hilft allen Beteiligten.

(32) LinkedIn bevorzugt Beiträge von Privatpersonen gegenüber Unternehmensposts. Was für Unternehmen erstmal doof klingt, ist gleichzeitig eine Chance für Führungskräfte. Beispiel: Julia Jäckel (CEO Gruner+Jahr) nutzt die Potenziale der Plattform als Privatperson und hat mittlerweile über 26.000 Abonnenten. Ihr Firmenaccount G+J “nur” 14.000.

(33) Euer Text braucht etwas Würze? Ja, ihr könnt eure Texte formatieren oder Emojis verwenden.
Schriftarten & Formatierungen
Emojis

(34) Die optimale Länge für eure Posts? OkDork hat das untersucht und herausgefunden, dass Inhalte zwischen 1900-2000 Zeichen am besten funktionieren.

(35) Die obligatorische Frage: wann posten? LinkedIn wird früh morgens und rund um die Mittagspause am häufigsten genutzt. Am besten ihr überprüft, ob das auch für eure Zielgruppe gilt. OkDork empfiehlt Donnerstag als Wochentag, laut meiner Beobachtung gibt es innerhalb der Wochentage kaum Unterschiede. Und wie häufig posten? LinkedIn selbst empfiehlt Unternehmen drei bis vier Beiträge pro Woche.

Fazit

LinkedIn rocks! Ich hoffe, dass meine Learnings euch etwas weiter bringen und würde mich über Feedback freuen. Auch würden mich eure Erfahrungswerte zu Bereichen interessieren, zu denen ich bisher nur wenig Berührungspunkte hatte. Dazu gehört u.a. LinkedIn Elevate, Ads, die Live- und die Story-Funktion oder Third-Party-Tools wie Inlytics. Danke fürs Lesen und stay safe everyone.

Kevin Pamann, Projektmanager bei Open Innovation City Bielefeld

 

Die Corona Pandemie erreichte Deutschland Anfang des Jahres 2020 und veränderte die Arbeitswelt vieler Unternehmen entscheidend.

Pioneers-Mitglied nuucon, die eine Einkaufsplattform für Interior Design Projekte anbieten, konnte sich schnell auf die neuen Arbeitsbedingungen einstellen.
„Wir haben etwa fünf Minuten für die Umstellung gebraucht“, sagt Geschäftsführer Philipp Renerig.

Der klare Vorteil: nuucon arbeitet schon seit langem mit dezentralen Teams. Denn ein Teil des Teams sitzt in Hamburg, der andere Teil arbeitet vom Pioneers Club in Bielefeld aus und ist nur alle zwei Wochen in Hamburg. Knapp die Hälfte der nuucon-Mannschaft hat seine Wurzeln in Ostwestfalen. „Ein klassischer zweiter Standort wäre für uns eigentlich keine Option, aber derer Pioneers Club macht es möglich.“ Das hat den großen Vorteil, dass den Mitarbeitern auch ein flexibler Arbeitsplatz in der Nähe ihrer Heimat zur Verfügung steht.

Auch beim Recruiting hat sich der Standort im Pioneers Club für das in der Founders Foundation gegründete Unternehmen bezahlt gemacht. „Einige Mitarbeiter hätten wir nicht für einen Umzug von Bielefeld nach Hamburg begeistern können, so können wir ihnen dennoch einen festen Arbeitsplatz bieten, der außerhalb der eigenen vier Wände liegt. Nicht jedem gefällt das klassische Home-Office. Der regelmäßige informelle Austausch, Küche, Kaffee – all das ist für viele kaum zu ersetzen“, erzählt Philipp.

 

Remote zu Arbeiten ist bei nuucon also fest in der alltäglichen Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander verwurzelt. „Wenn wir ein Meeting haben, ist es für uns selbstverständlich, dass wir den Screen einschalten und die Mitarbeiter von zuhause bzw. aus der Bielefelder Ritterstraße zuschalten.“, beschreibt es Virginia Schraml aus dem Marketing.

Ein Teil der Unternehmensphilosophie lautet: „nuucon ist nicht an einem Ort, sondern da, wo die Mitarbeiter sind.“ Remote Work, flache Hierarchien, Vertrauen in die Mitarbeiter, Scrum-Methode, Resultate statt Anwesenheitszeit. Mit diesen Elementen ist nuucon vielen anderen Organisationen in Sachen moderner Unternehmenskultur weit voraus.

Wie das gelingt?
„Jeder von uns identifiziert sich voll mit der Kultur und den Werten. Der Rest kommt von allein.“ Geschäftsführer Philipp Renerig ist sich sicher, dass diese Entwicklung die gesamte Unternehmenslandschaft treffen wird.

Interior Designer mit denen das Unternehmen zusammenarbeitet berichten schon jetzt, dass bei Neuprojekten 50% der festen Büroflächen wegfallen und durch flexible Arbeitsplätze ersetzt werden. Erst vor wenigen Tagen sagte Facebooks CEO Mark Zuckerberg via Technologieblog „The Verge“, dass in zehn Jahren jeder zweite Beschäftigte des Konzerns von Zuhause arbeiten wird. Das wäre dann vermutlich eine weitere Umstellung, die nuucon maximal fünf Minuten ihrer Zeit kosten dürfte.

Quelle:
Mark Zuckerberg on taking his massive workforce remote – theverge.com

Mehr zu nuucon findet ihr hier:

Member Monday: nuucon
nuucon.com

Muttertag steht vor der Tür! Mal sehen, was der Club der Pioniere in Sachen Geschenkideen so zu bieten hat? Auch in puncto B2C-Member ist der Club gut aufgestellt. Ein paar schöne Produkte unserer Mitglieder haben wir für euch zur Inspiration zusammengefasst.

Der Pioneers Club bietet in diesem Zusammenhang erstmalig ein Schnupperangebot für eine Mitgliedschaft an!

Pioneers Club

#FLEX-MUM:

Exklusiv zum Muttertag bieten wir eine 1-monatige Probemitgliedschaft für unsere Flex-Desk-Tarife an. Eine schöne Geschenkidee für alle die den Pioneers Club kennenlernen möchten und denen aktuell im Home-Office die Decke auf den Kopf fällt.

*buchbar bis 12.05.20, einlösbar binnen 3 Monaten

Schreibt einfache eine E-Mail mit dem #Flex-Mum an owl@pioneers.club

 

asmi

Asmi steht für modernen ayurvedischen Lifestyle. Gründer Murali stammt aus einem Dorf in Indien und hat mit der Entwicklung des Tees einen Traum verwirklicht. Pioneers Mitglieder bekommen einen Preisnachlass auf die Produkte, die für mehr Balance, Wohlgefühl und Lebensenergie und für einen besseren Umgang mit unseren Mitmenschen und unserer Erde stehen.

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No Planet B

Nachhaltig: Die natürlichen Duschgels und Bodyprodukte nutzen wertvolle Inhaltsstoffe, die andere nicht als wertvoll ansehen, wie Unkraut oder Ungenutztes aus der Lebensmittelindustrie. Mehr über das spannende Gründer Duo erfahrt ihr auch in unserem Beitrag: Brain Gain für Bielefeld

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hër headphones

Unsere Kundinnen erwarten von einem Kopfhörer mehr, als nur einen perfekten Klang. Aus diesem Grund zeichnen sich die hër headphones durch ein elegantes und besonders filigranes Design aus und vereinen perfekten Klang mit ansprechender Optik und angenehmer Haptik.
Das Team von hër setzt sich aktiv für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen ein und unterstützt UN Women Germany.

Bis zum 12.05. erhalten Pioniere 20% Rabatt auf beide Kopfhörer-Modelle:
Zur Website

 

Wow Labs

Gründerin Thao hat mit ihrem Team von Beginn an remote im Pioneers Club gearbeitet und launcht in wenigen Tagen die drei tollen TREATMENTS, die den Selbsterneuerungszyklus deiner Hautzellen boosten.

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Dr. Oetker

Manchmal zählt die Zeit bei einem schönen Kaffee und Kuchen mehr als jedes Geschenk, warum nicht also einen Kuchen backen und gemeinsam genießen?

Rezept: Muttertags-Zitronenkuchen

 

Gutscheine

Von der Community für die Community: Auf einige Produkte bekommt ihr tolle Pioneers-Prozente.

Kommt die Bestellung nicht mehr rechtzeitig zum Muttertag an? Dann druckt euch einfach den passenden Gutschein aus.

Download Gutschein-Vorlage (17 MB)

 

 

So reagieren unsere Mitgliedsunternehmen auf Covid 19

Liebe Pioniere,

unsere Mitgliedsunternehmen lassen sich so Einiges einfallen.
Wir wollen euch schnell einen Überblick geben:

Unternehmen:
+ Dr. Wolff produziert Desinfektionsmittel
+ Delius Textiles näht Communitymasken aus Stoffresten (Upcycling)
+ Volksbank Bielefeld-Gütersloh unterstützt bei Anträgen auf Soforthilfe von Firmenkunden
+ Sparkasse Bielefeld richtet «Förderhotline» ein und ist verstärkt digital erreichbar
+ Ahlers AG – Pionier Workwear – Mund-Nasen-Maske und Overall
+ Stockmeier Leime halten auch unser Toilettenpapier zusammen
+ JAB Anstoetz spendet 1200 Atemschutzmasken an lokale Arztpraxen
+ IP Adelt produziert individuelle Gesichtsschilder

Startups:
+ Chatbots klären wiederkehrende Fragen
+ Einsparungsmaßnamen sammeln und umsetzen
+ Das Home Office muss nicht hässlich sein
+ talee bündelt Social Distancing Eventideen

Projekte:
+ Vom Wohnzimmer in den Weltraum

 

#SpreadIdeasNotCOVID – Open Innovation City Bielefeld

Ihr habt ebenfalls innovative Ansätze die neue Herausforderung zu bewältigen? Dann schreibt uns gerne direkt an team@pioneers.club

„Bielefeld gibt’s doch gar nicht.“ Dieser Spruch hat in der Gründer- und Digitalszene keinen Platz. Ganz im Gegenteil:
Bielefeld wird immer mehr zu einem zentralen Treffpunkt für Startups, Investoren und Experten aus dem Digital-Bereich.

Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat auch die Konferenz „Hinterland of Things“. Am Donnerstag, 13. Februar, lockte die Veranstaltung der Founders Foundation bereits zum dritten Mal über 1.300 Startups und Innovatoren sowie über 200 Experten aus der ganzen Welt und mehr als 25 renommierte Speaker in den Bielefelder Lokschuppen. Themen wie Mobilität, Verantwortung in Bezug auf Ökologie und Klima sowie der grundsätzliche Aufruf mutig zu sein und einfach mal zu machen beherrschten die Diskussionsrunden und Vorträge auf den zwei Stages. Jungunternehmer hatten auf der Pitch-Stage die Gelegenheit sich zu beweisen und sich bzw. ihr Produkt vorzustellen.

Sowieso genießen die Themen Kennenlernen und Vernetzen einen hohen Stellenwerk auf der Hinterland of Things. Auch deshalb waren wir als Pioneers Club mittendrin, ebenso wie große Teile unserer Member und das Team des Open Innovation City Bielefeld Projekt.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Hinterland 2021, dann wenn Bielefeld am 18. Februar wieder der Place to B(i)e ist.

Auch im Jahr 2020 sind wir der Bielefelder Standort der HABA Digitalwerkstatt.

In der Digitalwerkstatt können Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf eine spielerische Lernreise durch die digitale Welt gehen.
In den Kursen und Workshops werden sie zu Tüftler*innen und Erfinder*innen, indem sie Roboter bauen, ihre ersten eigenen Spiele programmieren oder Animationsfilme drehen.

Der erste Kurs ,,Minecraft: Ein mittelalterliches Dorf bauen” findet am Dienstag, den 28. Januar 2020 von 15.30 bis 18.00 Uhr statt.

Hier findet ihr die Übersicht aller Termine und hier geht’s zu Eventbrite.

Der Pioneers Club vernetzt seit mittlerweile über zwei Jahren in der Bielefelder Altstadt digitale Startups mit den mittelständischen Firmen Bielefelds und Ostwestfalen-Lippes.

Wie es dazu gekommen ist und was heute im Pioneers Club los ist, erzählt Britta.

→ Zum Podcast

Zwei Mitglieder des Pioneers Clubs waren vom 16. bis 17.10.2019 in Osnabrück beim
Farmhack dabei.

Die freiberufliche Data Science Beraterin Meike Wocken stellte sich der
Challenge, innerhalb der zwei Tage digitale Lösungsansätze für Herausforderungen der Agrarbranche zu entwickeln.

Daniel Blomeyer von der Firma comspace (ein Partnerunternehmen des Farmhacks) unterstützte als Mentor die Veranstaltung. Organisiert
wurde das Event unter anderem von Fraunhofer Venture, welches für das Ausgründungs- und Beteiligungsmanagement der Fraunhofer-Gesellschaft verantwortlich ist.

Meike Wocken erarbeitete mit ihrem Team, das vom Informatiker, über Agraringenieur bis hin zum Doktoranden in Cognotive Science unterschiedlichstes Fachwissen zusammenbrachte, ein Kuhmonitoring für mehr Tierwohl. Mit Daten, die die Firma dropnostix mit einem Sensor direkt im Pansen einer Kuh sammelt, und einem neu entwickelten Algorithmus, konnten dabei Anomalien im Kuhverhalten entdeckt werden.

Als Geschäftsmodell wurde der Jury neben der automatisierten Gesundheitskontrolle und Tierbeobachtung der einzelnen Kuh eine Drittnutzung der Daten für ein Benchmarking der Kuhherde oder dem Schaffen von Transparenz gegenüber Molkereien vorgestellt.

Daniel Blomeyer konnte mit seinem Fachwissen aus der Softwareentwicklung und dem Projektmanagement den sechs weiteren Teams bei der Realisierung ihrer Lösungen zur Hand gehen.

Den beiden Pioneers hat beim Farmhack insbesondere die Mischung aus Agrar und IT viel Freude bereitet, denn beide haben einen Bezug zur Agrarbranche: Meike Wocken hat nach dem Studium der VWL und Mathematik in der Agrarökonomie ihre Doktorarbeit zu quantitativen Methoden auf Agrarmärkten geschrieben. Daniel Blomeyer betreut bereits seit mehreren Jahren das Saatgut-Unternehmen KWS Saat als Kunden von comspace.

Im Rahmen der zeitgleich in Osnabrück stattfindenden Innovate Convention, einem Zusammenkommen der Agrar-, Ernährungs- und Digitalbranche, wurden die drei Erstplatzierten Teams gekürt und durften ihre Produkt- und Geschäftsidee vor einem großen Publikum vorstellen. Dabei kam das Kuhmonitoring auf den zweiten Platz. Das Team auf Platz Drei hatte mithilfe der Blockchain-Technologie eine manipulationssichere Dokumentation im Rahmen der Tierhaltung entwickelt. Gewonnen hat die Lösung zur digitalen Optimierung der Supply-Chain im Bereich der Futtersilos auf landwirtschaftlichen Betrieben.

Hanna Drabon und Tilmann Mißfeldt, Initiatoren von talee, haben am 15. Mai in Berlin beim «d.velop forum 2019» – dem Forum zur Digitalisierung und Unternehmenskultur der d.velop AG – gepitched und den d.velop Startup-Pitch Preis gewonnen!
Neben ihnen waren ebenfalls Stefan Trockel von «mercury.ai» und Lara von Petersdorff-Campen von «Lytt» auf der Bühne.

«Es ist ziemlich beeindruckend und sehr schön für uns zu bemerken welche positiven Auswirkungen ein gelebtes Netzwerk hat. Wenn von 6 Startups in Berlin 4 einen Bezug zu Bielefeld haben, ist das ein tolles Kompliment an die Region.»
– Hanna Drabon, talee

Wir sagen Glückwunsch talee, den Preis habt Ihr euch verdient!!

 

Bei dem Fame-Lab Finale in der Rudolf-Oetker-Halle nahmen auch zwei Bielefelderinnen teil.
In der vierköpfigen Jury saß unter anderem Britta Herbst.

Sieger des Finales war Thora Schubert, Studentin aus Aachen, welche daran forscht wie Kohlenstoffdioxyd eingefangen werden kann – anhand einer Injektion von CO2 in Sandstein.
Durch Ihren Sieg sicherte Sie sich die Teilnahme am FameLab-Weltfinale in Großbritannien.

Valerie Vaquet, welche an der Universität Bielefeld im Bereich künstlicher Intelligenz forscht, landete auf Platz zwei!
Sie präsentierte anhand des «Täuschungstigers Timo» wie von künstlichen Intelligenzen gemalte Bilder, den Kunstwerken aus den Händen eines Menschen immer mehr gleichen.
So fällt es zunehmend schwerer einen Unterschied zu erkennen und die Frage nach der Kreativität von Maschinen rückt erneut in’s Scheinwerferlicht.

Nähere Infos findet Ihr hier:
Westfalen-Blatt
Youtube Video zu Thora’s Vortrag
Youtube Video zu Valerie’s Vortrag